An der Medizinischen Universität Graz möchten wir eine Kultur des Mentoring schaffen, in der es selbstverständlich ist, als erfahrene/r MitarbeiterInnen Nachwuchskräften zur Seite zu stehen. Um in Sinne eines Vorbildes agieren zu können, waren im ersten Schritt, MentorInnen für KandidatInnen auf Laufbahnstellen vorgesehen. Hierbei geht es neben der Erreichung des Laufbahnzieles vorrangig auch um die eigene Erfahrung als Mentee und/oder MentorIn.
Die ausgebildeten MentorInnen stehen allerdings auch allen anderen MitarbeiterInnen, die gerade an spezifischen Karrierethemen/Problemstellungen arbeiten zur Verfügung. Zur Zeit sind besonders FRAUEN (z.B. WIN-Netzwerk) angesprochen, das Angebot eines Mentoring zu nutzen. Aber natürlich können sich auch Herren jederzeit um eine/n MentorIn bewerben.
Da die Zeitressourcen sehr knapp sind, entscheiden die MentorInnen selbst darüber, wie viele Mentees Sie gerade betreuuen können.
FAQ
Wann kann mir ein/e MentorIn behilflich sein?
Wenn Sie beruflich vor neuen Herausforderungen stehen z.B. eine neue, verantwortungsvollere Position übernehmen, Beruf und Karriere besser vereinbaren wollen, ein besonderes Projekt erfolgreich abschließen möchten oder wenn Sie Ihre fachliche und/oder soziale Kompetenz optimieren wollen. Auf jeden Fall aber benötigen Sie ein konkretes ANLIEGEN bzw. ZIEL.
Was kann ein/e MentorIn auf keinen Fall leisten?
Ein MentorIn kann Ihnen helfen, Sie zu stärken und Ihnen Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Die Verantwortung der Problemlösung bleibt IMMER bei Ihnen. Er oder sie wird z.B. auf keinen Fall fachliche Anleitung geben oder gar Korrekturarbeiten für Sie durchführen.
Wie komme ich zu einer/m MentorIn?
Es gibt eine Liste mit ausgebildeten MentorInnen, die Ihnen zur Verfügung stehen können. Diese finden Sie auf dieser Seite unter Downloads. Detailinformationen zu den MentorInnen finden Sie im Forschungsportal: http://forschung.meduni-graz.at/, einloggen unter Datenerfassung,weiter zur Datenerfassung, dann auf auf wiss. oder nicht-wiss. clicken, im linken Balken unter Personalentwicklung.
Sie können die MentorInnen direkt ansprechen, sobald Sie eine Zusage haben, starten Sie mit einer Mentoringvereinbarung, die Sie nach Abschluss an die Personalentwicklung schicken.
Gibt es MentorInnen nur für wissenschaftliches Personal oder auch für allgemein Bedienstete?
Vorwiegend gibt es MentorInnen aus dem wissenschaftlichen Bereich, dennoch stehen einzelne MentorInnen auch dem allgemeinen Personal zur Verfügung (s. Liste der MentorInnen).
Wie viel Aufwand bedeutet das Mentoring?
Eine Mentoringperiode wird auf ein Jahr gerechnet. Ca. alle 6 Wochen findet ein ca. 1 stündiges Gespräch mit der/m MentorIn statt.
- Präsentation zum Thema Mentoring
- Liste der ausgebildeten MentorInnen
- Information zur MentorInnenausbildung
Mentoringvereinbarung für Laufbahnstellen
Mentoringvereinbarung für alle anderen Stellen
Vorbereitung Mentoringgespräch