16 FachärztInnen - davon 6 ProfessorInnen - sowie 5 in Ausbildung stehende ÄrztInnen der Univ.-Klinik für Unfallchirurgie sind für frische Verletzungen und Verletzungsfolgen zuständig, wobei die Koordination der Diagnostik und Therapie von Mehrfachverletzten eine besonders wichtige Herausforderung darstellt. Bei diesen werden je nach betroffenem Verletzungsgebiet die entsprechenden Fachärzte sofort zusätzlich herangezogen.
Für sekundär durchgeführte, posttraumatisch-rekonstruktive Operationen kommen den UnfallchirurgInnen die langjährigen Erfahrungen bei der Stabilisierung der Akutverletzungen zugute, sodass in der Regel eine funktionelle Nachbehandlung und rasche Wiederherstellung möglich ist, die sowohl zu einer nur kurzen Arbeitsunfähigkeit, als auch zu einer raschen Sportfähigkeit führt.
Da die Unfallchirurgen oft monatelang die Betreuung der Schwer- und Mehrfachverletzten übernehmen - allein ein Oberschenkelbruch benötigt drei bis vier Monate bis zur knöchernen Heilung - steht der Unfallchirurg vom Unfall an wie ein begleitender Vertrauensarzt zur Verfügung und in der Regel erfolgt schließlich die Begutachtung auch durch denselben.
Zusätzlich zur allgemeinen unfallchirurgischen Ambulanz gibt es Spezialambulanzen für PatientInnen, die ambulant bzw. nicht dringlich stationär zu behandeln sind, wobei hier die sukzessive Einführung von Bestellambulanzen zu einer Verminderung der Wartezeiten für die PatientInnen und ganz generell zu einer Optimierung des Behandlungsablaufes führen soll.
Neben der Krankenversorgung als Zentralkrankenhaus wird die studentische Lehre und klinische Forschung zusammen mit anderen unfallchirurgischen Aufgaben abgedeckt.