Haybäck: UESSP - Uterussakome: Endometriale Stromasarkome und ihre Pathogenese

UESSP - Uterussakome: Endometriale Stromasarkome und ihre Pathogenese

Abstract
Uterussarkome sind mit 2-5% aller Uterustumoren als die seltensten Tumorentitäten des weiblichen Genitaltraktes zu betrachten. Innerhalb dieser Gruppe entfallen weniger als 15% auf endometriale Stromasarkome (ESS), weshalb die Pathogenese dieser mesenchymalen Neoplasien bisher sehr schlecht verstanden ist.

Endometriale Stromasarkome zeigen ein invasives Tumorwachstum in das umliegende Myometrium. Die betroffenen Patientinnen sind meist zwischen 42-58 Jahre alt. Die Tumoren treten oft prämenopausal auf. Es kommt sehr häufig zur Rezidivbildung, sowohl im Uterus, als auch in anderen Organen (Lunge, Knochen usw.). Bei sogenannten „low-grade“ endometrialen Stromasarkomen liegt die Rezidivrate in den ersten 10 postoperativen Jahren bei etwa 30-50%, bei „high-grade“ endometrialen Stromasarkomen kommt es oft, bereits in den ersten 2 Jahren nach Diagnose des primären Tumors, zur Rezidivbildung. Gegenwärtig ist die einzige Behandlungsoption eine operative Entfernung des Tumors bzw. der Absiedelungen in den betroffenen Organe (Uterus, Eierstöcke mit Eileitern usw.).

Chemotherapie, Hormontherapie und Strahlentherapie haben bisher keine befriedigenden Ergebnisse gezeigt.

Wir wollen die molekularbiologischen Grundlagen dieser seltenen Tumoren analysieren und verstehen. Es werden im Rahmen dieses Projektes morphologische und unterschiedliche molekularbiologisch Methoden anwenden.
Schlagworte
Krebsforschung
Endometriales Stromasarkom (ESS)
Projektleitung:
Haybäck Johannes
Laufzeit:
01.04.2010-31.03.2011
Subprogramm
Kurt und Senta Herrmann-Stiftung p.o.Box 636 FL-9490 Vaduz
Art der Forschung
Angewandte Forschung
Mitarbeiter/innen
Haybäck J., Projektleiter/in
Beteiligte MUG-Organisationseinheiten
Institut für Pathologie
Gefördert durch
Kurt und Senta Herrmann-Stiftung, Pestalozzistrasse 3/5, 8091 Zürich, Schweiz


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