Schwerpunkt für Gynäkologische Endokrinologie und Fortpflanzungsmedizin
(Klinische Abteilung für Gynäkologie)
Leiter: Univ.Prof.Dr. Uwe Lang
Tel: +43(316) 385 - 13810 Fax: +43(316) 385 - 14189
em@il: endo-reprod.obgyn@medunigraz.at
Der Schwerpunkt für Gynäkologische Endokrinologie und Fortpflanzungsmedizin
bietet
alle Formen der assistierten Reproduktion an. Neben der "Standard"-In Vitro Fertilisierung,
die bei tubarer Sterilität, bei Endometriose und bei idiopathischer Kinderlosigkeit zum Einsatz kommt,
wird in zunehmendem Maße die sogenannte Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) in Fällen mit
schwerer männlicher Subfertilität durchgeführt. Bei völligem Fehlen von Samenfäden im Ejakulat
kann diese Behandlungsmethode nach Gewinnung von Spermien durch Biopsie aus dem Hoden oder Nebenhoden,
ein Verfahren, das in Zusammenarbeit mit der Urologischen Universitätsklinik erfolgt, praktiziert werden.

In der Ambulanz der Abteilung werden neben Paaren mit Kinderwunsch und gehäuften Fehlgeburten
Frauen mit Hormon- und Zyklusstörungen, Vermännlichungserscheinungen, Endometriose und Uterusmyomen
(konservative Behandlung), Wunsch nach hormoneller Kontrazeption, Problemen im Klimakterium, vorzeitiger
Menopause sowie Kinder und Jugendliche mit gynäkologisch-endokrinologischen Störungen betreut.
Im stationären Bereich dieser Abteilung erfolgt die endoskopische Abklärung von Frauen mit
Kinderwunsch, Endometriose und Uterusmyomen.
Legende zu den Abb.:
- Invertmikroskop und Mikromanipulatoren zur Duchführung der
Intrazytoplasmatischen Spermieninjektion.
- Intrazytoplasmatische Spermieninjektion: Die Eizelle wird mit
einer Haltepipette fixiert (links) und mit der Injektionspipette
(rechts) wird ein Samenfaden in die Eizelle injiziert.
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