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Klinische Abteilung für Geburtshilfe

Leiter: Univ.Prof.Dr. Uwe Lang
Tel:  +43(316) 385 - 17069 Fax: +43(316) 385 - 14197
em@il: obstet.obgyn@medunigraz.at

Mit etwa 2.800 Geburten ist die Grazer Gebärklinik eine der größten Einrichtungen ihrer Art in Mitteleuropa. Den Forderungen der modernen Geburtsmedizin entsprechend werden Geburtsvorbereitungskurse für Schwangere mit ihren Partnern angeboten. Die Grazer Klinik war die erste universitäre Einrichtung im Gelände des LKH-Universitätsklinikums, die über eine dauernde psychologische Betreuung verfügt.
Die Ambulanz der Gebärklinik ist ein wichtiges Kommunikationszentrum, welches Informationen zwischen den Schwangeren, den zuweisenden Ärzten/innen und Spezialisten/innen anderer Kliniken vermittelt, Gefahren rechtzeitig vor der Geburt erkennt und die nötigen Maßnahmen setzt. Unerwartete geburtshilfliche Notfälle werden dadurch seltener und stationäre Aufenthalte verkürzt oder vermieden.
In der Ambulanz der Gebärklinik werden Schwangere betreut, welche besondere Probleme aufweisen. Diese können entweder sie selbst oder ihr Kind betreffen. Spezialisierten Ärztinnen und Ärzten steht eine Palette von Untersuchungs- und Überwachungsmethoden zur Verfügung, um Mutter und Kind optimal betreuen zu können. Der Ultraschall ist hier in den letzten Jahren sehr wichtig geworden: Auf Wunsch der Schwangeren wird das Wohlbefinden der Feten damit überprüft (Abb.1) und angeborene Fehlbildungen gesucht. Eine weitere Abklärung oder auch Therapie erfolgt dann manchmal mittels Ultraschall-gelenkter Punktion. Im Rahmen der Ambulanz werden auch moderne Labormethoden weiter entwickelt, um genetische Befunde oder den Rhesusfaktor binnen kürzester Zeit aus dem Fruchtwasser, oder später einmal sogar aus fetalen Zellen im Blut der Schwangeren zu bestimmen.
In der Ambulanz der Gebärklinik werden jährlich ca. 5.700 Erstuntersuchungen, 16.000 Ultraschalluntersuchungen, 5.300 Herzton-/Wehenuntersuchungen (CTG) und 800 intrauterine Punktionen (Eingriffe) vorgenommen. Ein hochmotiviertes Team ist bemüht, eine optimale medizinische und menschliche Betreuung der Schwangeren und ihrer Kinder zu gewährleisten.
Die Spezialambulanzen für pränatale Diagnostik, Diabetes in der Schwangerschaft und Ultraschalldiagnostik, erfüllen neben den Routineaufgaben auch die Anforderungen der Spitzenmedizin. Die Perinatologie beschäftigt sich mit den Erkrankungen in der Schwangerschaft und genießt auf dem Gebiet der Betreuung von diabetischen Schwangeren internationalen Ruf. Die Abteilung für peripartale Pädiatrie der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, die in der Gebärklinik untergebracht ist, gewährleistet die optimale Versorgung der Neugeborenen über 24 Stunden.

Legende zur Abb.:

  1. Ultraschallbild: Darstellung des Feten in der 18. Schwangerschaftswoche


 

 ©   Betreuer   28.01.2010
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