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Am 4. Juli 1987 wurde an der Univ. Klinik für
Kinder- und Jugendheilkunde Graz die erste Brandverletzten- einheit
für Kinder und Jugendliche Österreichs eröffnet.
Diese Einheit entstand durch den Umbau eines Teiles der pädiatrischen
Intensivstation im 7.Obergeschoss. Erst dieser Umbau ermöglichte es,
eine den internationalen Standards entsprechende Versorgung von jungen
Brandopfern zu beginnen.
Im Dezember 1998 wurde im Rahmen des Klinikumbaus eine vollkommen neue
Brandverletzteneinheit bezogen. Sie ist technisch auf dem neuesten
Stand und besteht aus einem Erstversorgungs- und Ambulanzraum,
einem Eingriffsraum, einer Intensivpflegeeinheit mit zwei Betten
und einem weiterem Zweibettzimmer für Patienten mit
leichteren Verbrennungen.
Jährlich werden hier 70 - 90 Patienten stationär und weitere 200
ambulant behandelt. Für die Nachbetreuung steht den brandverletzten
Patienten auch eine Nachsorgeambulanz zu Verfügung.
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