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Im Bereich der hämato-/onkologischen
Ambulanz und Tagesklinik
wurden im Jahr 2011 insgesamt
5.474 Kinder
mit unterschiedlichen
hämatologischen und/oder
onkologischen
Erkrankungen betreut.
Mit dieser Zahl setzte
sich der Trend der
vergangenen Jahre mit
einer stetigen Zunahme
ambulanter Leistungen
weiter fort.
Schwerpunkte der
Ambulanztätigkeit waren
die Abklärung von
Kindern mit unklaren
hämato-/onkologischen
Problemen, Fortsetzung
onkologischer Therapien
(Vorbereitung zur
stationären Aufnahme
bzw. ambulante Therapien
und Diagnostik) sowie
die Betreuung nach
abgeschlossener
onkologischer Therapie
im Sinne einer
umfassenden
Tumornachsorge.
Die Zunahme ambulant
betreuter Kinder beruht
vor allem auf den stetig
steigenden
Überlebenschancen,
welche in zunehmendem
Maße einer adäquaten
Nachsorge bedürfen. Die
in unserer Ambulanz
durchgeführten
Tumornachsorgeuntersuchungen
werden seit über 10
Jahren im Rahmen einer
prospektiven Studie
betrieben, wobei die
Compliance der Patienten
exzellent ist und die
dabei erhobenen
wissenschaftlichen
Erkenntnisse
Niederschlag in
anerkannten
wissenschaftlichen
Journalen finden.
Hervorzuheben sind zwei
Studien zur Behandlung
von Kindern mit
chronischer Hepatitis B
bzw. C sowie die
Etablierung eines
intensiven
Neurorehabilitationsprogramms
für Kinder mit schweren
neurologischen Schäden.
In diesem Zusammenhang
wurde auch eine 85%ige
Ergotherapiestelle
geschaffen, die vorerst
noch
drittmittelfinanziert
werden muss.
Die in der Ambulanz
erbrachten Leistungen
sind:
venöse Punktionen (meist
mit Legen einer venösen
Leitung),
- Blutabnahmen aus
tunnelierten
Zentralvenenkathetern
unter sterilen
Bedingungen,
- ambulante NMR- bzw.
CT-Untersuchungen,
-
ambulante
Chemotherapien,
- Transfusion von
Erythrozyten- oder
Thrombozytenkonzentraten,
-
ambulante
Knochenmarkbiopsien und
-punktionen sowie
Lumbalpunktionen in
Kurznarkose
-
Hypophysenvorderlappenstimulationsteste.
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