Im FACS-Labor
werden Oberflächentypisierungen
von Leukämiezellen,
hämatopoetischen Zellen sowie
Kulturzellen durchgeführt.
Knochenmark und periphere
Stammzellapheresate werden auf
ihren Stammzellgehalt, sowie
hinsichtlich der Differenzierung
verschiedener Stammzellsubtypen
untersucht. Weiters werden
Leukämiezellen und kultivierte
Zellpopulationen entsprechend
der Expression bestimmter
spezifischer Oberflächenmerkmale
differenziert und quantifiziert.
Ein
weiterer Schwerpunkt ist die
Diagnose sowie Verlaufskontrolle
von Immundefekten sowie
Monitoring der immunologischen
Rekonstitution von Patienten
nach Stammzelltransplantation
sowie nach konventioneller
Chemotherapie. Als Erweiterung
des Angebotes werden seit 2002
auch präzytoplasmatische
Färbungen
(MPO, Kappa-Kette, TDT) sowie
Zellzyklusanalysen angeboten.
Auch die FACS-Analyse aus
Biopsiematerial wie Lymphknoten
kann auch nach einer
entsprechenden Aufbereitung
durchgeführt werden.
Es
werden jährlich ca. 700 Proben
untersucht, wobei etwa 150
Proben der Leukämiediagnostik
bzw. der Verlaufskontrolle unter
antileukämischer Therapie
dienen. Etwa 150 Proben dienen
zur Quantifizierung des
Stammzellgehalts im Knochenmark
und peripherem Blut. Ungefähr
400 Untersuchungen werden zur
Bestimmung des Immunstatus
durchgeführt, dabei werden
Patienten mit kongenitalen
Immundefekten sowie Patienten
vor und nach
Stammzelltransplantation im
Rahmen der immunologischen
Rekonstitution sowie Patienten
mit therapiebedingten akuten
oder chronischen
Immundefizienzen hinsichtlich
der quantitativen Verteilung von
Lymphozyten sowie hinsichtlich
verschiedener Aktivierungsmarker
von B- und T-Lymphozyten
untersucht.