Die Klinische- und
Gesundheitspsychologie
auf Station ist vertreten durch:
- Mag. Karin Wiegele
- Mag. Andrea Mohapp
Zentrales Element klinisch-psychologischer
Tätigkeit ist eine begleitend- supportive,
prozess- und familienorientierte Therapie, die
durch die lange medizinische Behandlungsdauer
und den langen Krankenhausaufenthalt bedingt
ist.
Psychologische Interventionen umfassen:
- Klinisch-psychologische Diagnostik
- Krisenintervention
- Emotionale Stabilisierung und Entlastung
- Ressourcenaktivierung
- Konfliktbearbeitung
- Erarbeiten von Copingstrategien
- Krankheitsbewältigung
- Neuorientierung und Sinnfindung
- Erlernen von
Entspannungstechniken/Entspannungstraining
- Psychoedukative Maßnahmen
- Unterstützung bei familiären
Beziehungsproblemen
- Auseinandersetzung mit schweren Operationen
- Trauerarbeit und Sterbebegleitung
Klinisch-psychologische Tätigkeit beinhaltet
ebenfalls die Aus- und Weiterbildung von
Klinischen- und GesundheitspsychologInnen im
Rahmen des Curriculums "Klinische- und
Gesundheitspsychologie".
Zu den organisatorischen Tätigkeiten zählen
Öffentlichkeitsarbeit (Spendenübernahmen,
Aufklärungstätigkeit), Organisieren von
Ausflügen und Veranstaltungen für unsere
PatientInnen, sozialrechtliche
Informationsvermittlung, Kontaktherstellung zum
Sozialen Dienst und öffentlichen Institutionen,
um psychosoziale Unterstützung zu gewährleisten.
Psychologische Tätigkeit wird durch die
Teilnahme an deutschsprachigen Multicenter
Studien und durch die Durchführung eigener
Studien wissenschaftlich ergänzt und erweitert.
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Station
Den Kindern und
Familien wurden psychologische und psychosoziale
Hilfestellungen geboten. Ein Großteil dieser
Patienten wurde in eine längerfristige
Betreuung während des stationären
Behandlungszeitraums übernommen. Besonders
intensive Betreuung benötigten Patienten mit
schlechter Prognose, Knochenmarktransplantation, Hochdosistherapie, invasiven
Therapien bzw. Rezidiv sowie Risikofamilien mit
psychosozialer Vorbelastung.
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Therapieziele
waren Ressourcenaktivierung des Kindes und/oder
der Familie, Erarbeiten von Copingstrategien,
Konfliktbearbeitung, Krisenintervention,
persönliche Neuorientierung, Entspannung,
systemisch orientierte Familienarbeit,
klinisch-psychologische Diagnostik und
Rehabilitation, kognitives Training,
psychologische Beratung sowie Trauerarbeit und
Sterbebegleitung.
In die Multicenter-Studie "ZNS-Toxizität bei ALL
im Kindesalter" bzw. in die damit gekoppelte
Studie zur gesundheitsbezogenen LQ und
Spätfolgen bei krebskranken Kindern und
Jugendlichen mit ALL oder Medulloblastom wurden
2 Kinder neu aufgenommen und ausführlich
klinisch-/neuropsychologisch getestet.
Organisatorische Tätigkeiten beinhalteten
Öffentlichkeitsarbeit, Mitwirken im Ferienlager
für krebskranke Kinder, Betreuung von 6
Praktikantinnen, Teilnahme an Arbeitstreffen mit
Mitarbeitern Österreichischer, Deutscher und
Schweizer Kliniken sowie die Betreuung laufender
Studien.
Ambulanz
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Die
psychosoziale Nachsorge unserer Abteilung wurde von
Frau Mag. Karin Wiegele betreut.
Im Rahmen der Multicenter-Studie "ZNS-Toxizität
bei ALL im Kindesalter" wurden 7 Kinder
ausführlich klinisch-psychologisch bzw.
neuropsychologisch getestet. Kinder mit
Rezidiven oder Rezidivverdacht erhielten über
einen längeren Zeitraum intensive psychologische
Begleitung am Krankenbett.
In längerfristiger psychologischer Behandlung
(Einzel-Patientengespräche, Einsatz
psychotherapeutisch orientierter Methoden,
Eltern- und Familiengespräche, etc.) befanden
sich 7 Kinder.
Die übrigen Frequenzen verteilten sich auf
klinisch-psychologische Diagnostik,
Leistungsdiagnostik und psychologische Beratung
(Erziehungs-, Schul- und Berufsberatung etc.)
Zusätzlich zu persönlichen Patientenkontakten
wurden für 7 Kinder umfangreiche
sozialpsychologische Interventionen (in Form von
Kontakten zu Schulen, Berufs- und
Behinderten-Fördereinrichtungen, Behörden etc.)
gesetzt.
An organisatorischen Tätigkeiten fiel die
Mitorganisation der jährlich stattfindenden
Patienten- und Geschwistercamps an.
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