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Mechanische Atemhilfen    

Die Gruppe pädiatrischer Patienten, welche eine Atemunterstützung benötigen, umfasst ein Altersspektrum vom Säugling bis zum jungen Erwachsenen. Es kann eine nächtliche oder 24 Stunden umfassende Beatmung über einen invasiven (Tracheostoma) oder nichtinvasiven Zugang bei folgenden Indikationsgruppen notwendig werden:
Skelettdeformierungen wie z.B. kraniofaziale Anomalien, schwere Kyphoskoliosen, Achondroplasie, weiters Patienten mit Tracheo-/Bronchomalazie, zystischer Fibrose, Atemmuskelschwäche (neuromuskuläre Erkrankungen, Morbus Duchenne), andere kongenitale oder erworbene Muskel- oder Stoffwechselerkrankungen (z.B. Glykogenose Typ Pompe), hohe Rückenmarksverletzungen und Patienten mit Atemantriebsstörungen (primäre und sekundäre Hypoventilationssyndrome).

Das Leistungsprofil umfasst - unter Berücksichtigung von Atemmuskelkraft- und Vitalkapazitätsmessungen, Polysomnographiebefunden, Luftwegsendoskopien und Blutgasanalysen - die Auswahl des Beatmungszuganges und bei nichtinvasiver Beatmung das Anpassen einer geeigneten Maske.

Die Beatmungsgeräteauswahl und Beatmungseinstellung, sowie Schulung des Patienten und der Betreuungspersonen (meist Eltern) in den Techniken der Sekretmobilisierung und Tracheostomapflege (bei invasiv beatmeten Patienten) und in der Handhabung der Überwachungsgeräte sind weitere wichtige Aufgabenstellungen.
 


 

 
 
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