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Als 1992 unter der Federführung des technischen Direktors der Steiermärkischen Krankenanstalten Ges.m.b.H, DI Dr. Berndt Martetschläger, dem Motor des Projektes "LKH 2000", die Generalsanierung des Bettentraktes, der Ambulanzen sowie die Errichtung der "high-tech"-Stationen der klinischen Abteilung für Hämatologie/Onkologie und Neonatologie im Zubau beschlossen wurde, mussten alle an der Planung Beteiligten mehreren Aspekten berecht werden. Ausgehend von einem besseren Verständnis für das Wesen und die Eigenarten eines Kindes uns seinen von der Krankheit so sehr mitbetroffenen Eltern wurden 30% der Betten für Begleitpersonen angelegt. Verständnis wurde auch gezeigt, dass Kinder und Eltern im Krankenhaus ein Umfeld und Raum brauchen. Dies gilt vor allem für unsere "Rooming-in-Mütter" und unsere adoleszenten Patienten mit ihren psychosozialen, endokrinologischen und psychosomatischen Problemen. Darüber hinaus musste auch der 1995 erfolgten Strukturierung in fünf klinische Abteilungen (Allgemeine Pädiatrie, Hämato/Onkologie, Kardiologie, Neonatologie, Pulmonologie/Allergologie) sowie dem gemeinsamen Bereich und wiederum deren Anforderungen in Forschung und Lehre Genüge getan werden. Bei bereits reduzierter Bettenanzahl wurde die Gesamtfläche sogar vermehrt. Mit
Beginn des neuen Jahrtausends ist im Verein mit der Universitätsklinik für
Kinderchirurgie und Kinderradiologie ein wahrhaft stattliches und in Europa
wohl einmaliges Kinderzentrum entstanden. Heute bewältigt die
Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde neben ihren Aufgaben für
Forschung und Lehre jene eines Schwerpunktkrankenhauses und Referenzspitals
für den süd- und ostösterreichischen Raum. Beinahe 500 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter sind zum Wohle der uns anvertrauten kleinen Patienten und
Jugendlichen beschäftigt. Jährlich werden ca. 9000 Kinder stationär und ca.
90.000 Kinder ambulant versorgt. Dafür stehen 162 Betten (+ 59 Betten für
Begleitpersonen), eine allgemeine Ambulanz sowie 25 Spezialambulanzen zur
Verfügung. |
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