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Ergotherapie

Gruppensprecherin: Regina Behringer-Mellak

 


 

 

Tel.Nr.: 0316 385  13342 oder 16999

Fax.Nr: 0316 385  13300


In der Ergotherapie werden vor allem Patienten mit neuropädiatrischen und postneonatologischen Störungsbildern, Systemerkrankungen, Anfallsleiden, psychosomatischen, onkologischen und rheumatologischen Erkrankungen sowohl ambulant als auch stationär betreut.

                         

Die häufigsten Indikationen für ET sind:

  • Sensomotorische Entwicklungsrückstände
  • Störungen der Grob- und Feinmotorik
  • Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen
  • Koordinationsstörungen
  • Sprachstörungen, die auf Wahrnehmungsstörungen basieren
  • Teilleistungsprobleme
  • Verhaltensauffälligkeiten
  • Zerebrale Bewegungsstörungen

 

Die Therapie zielt darauf ab durch sinnvolle Aktivität Funktionen zu verbessern und damit einen Lernprozess anzubahnen. Sinnvolle Aktivität bedeutet beim Kind Auseinandersetzung mit der Umwelt. Das heißt, sämtliche Therapieinhalte werden in spielerische Situationen verpackt, es kommen aber auch Verrichtungen des täglichen Lebens und handwerkliche Tätigkeiten zum Einsatz. Das Kind soll dabei möglichst selbst aktiv sein und eigene Ideen einbauen. Es lernt durch das eigene Tun, durch Veränderung der Umwelt und das Sammeln von Erfahrungen. Das Trainieren von Einzelleistungen bzw. Splitterfertigkeiten wird vermieden. Der Therapeut versucht entsprechend den Bedürfnissen und Möglichkeiten des Kindes äußere Rahmenbedingungen zu Schaffen – z.B. durch Auswahl des Materials, Dosierung, Dauer, Intensität, Tempo, Intervall oder Wiederholung. Einen wichtigen Stellenwert hat aber auch die Elternberatung und –anleitung sowie der Austausch mit Kindergarten und Schule, damit die Probleme des Kindes besser verstanden und so der Umgang im Alltag entsprechend verändert werden kann. Bei rein motorischen Störungen stehen die Schienen- und Hilfsmittelversorgung und die funktionelle Therapie im Vordergrund.
 

 

 

 

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