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In der Ergotherapie werden vor allem Patienten mit
neuropädiatrischen und postneonatologischen Störungsbildern,
Systemerkrankungen, Anfallsleiden, psychosomatischen, onkologischen
und rheumatologischen Erkrankungen sowohl ambulant als auch stationär betreut.

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Die Therapie
zielt darauf ab durch sinnvolle Aktivität Funktionen zu verbessern
und damit einen Lernprozess anzubahnen. Sinnvolle Aktivität bedeutet
beim Kind Auseinandersetzung mit der Umwelt. Das heißt, sämtliche
Therapieinhalte werden in spielerische Situationen verpackt, es
kommen aber auch Verrichtungen des täglichen Lebens und handwerkliche
Tätigkeiten zum Einsatz. Das Kind soll dabei möglichst selbst aktiv
sein und eigene Ideen einbauen. Es lernt durch das eigene Tun, durch
Veränderung der Umwelt und das Sammeln von Erfahrungen. Das
Trainieren von Einzelleistungen bzw. Splitterfertigkeiten wird
vermieden. Der Therapeut versucht entsprechend den Bedürfnissen und
Möglichkeiten des Kindes äußere Rahmenbedingungen zu Schaffen –
z.B. durch Auswahl des Materials, Dosierung, Dauer, Intensität,
Tempo, Intervall oder Wiederholung. Einen wichtigen Stellenwert hat
aber auch die Elternberatung und –anleitung sowie der Austausch
mit Kindergarten und Schule, damit die Probleme des Kindes besser
verstanden und so der Umgang im Alltag entsprechend verändert werden
kann. Bei rein motorischen Störungen stehen die Schienen- und
Hilfsmittelversorgung und die funktionelle Therapie im Vordergrund.
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