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Uni Graz



Betreuer
in:
Martina Adelmann
Katecholamin-Analyselabor
Univ.-Prof.Dr. W. Schwinger


Das Neuroblastom ist der häufigste solide Tumor im Kindesalter. Er tritt bevorzugt bei Kleinkindern auf. Eines von 5.000 Kindern unter 14 Jahren erkrankt an einem Neuroblastom.

In Österreich werden 15 bis 20 Neuroblastomerkrankungen pro Jahr diagnostiziert.

Eine Besonderheit des Neuroblastoms ist die Tatsache, dass der Tumor biochemische Substanzen produziert, deren Abbauprodukte (Vanillinmandelsäure, Homovanillinsäure, Dopamin) im Harn nachgewiesen werden können. Diese Tatsache wird für die Diagnostik dieser Tumorekrankung genützt. Die Sensitivität (Treffsicherheit) der Methode liegt bei 95 %.

Im Gegensatz zu früheren Analysen aus einem über 24 Stunden gesammelten Harn kann die Analyse auch aus einer Harneinzelprobe erfolgen. 

Das Grazer Katecholamin-Analyselabor ist als österreichisches Referenzlabor für Neuroblastomerkrankungen anerkannt und Einsendungen erfolgen daher aus dem gesamten Bundesgebiet.

Die Laboranalyse erfolgt mit moderner Hochdruckflüssigkeitschromatographie (HPLC), ein Ergebnis liegt in der Regel schon nach wenigen Stunden vor und ermöglicht dadurch einen raschen Therapiebeginn. 

 

 

 

 



Neuroblastome treten bevorzugt im Bauch- oder Brustraum auf und stellen bei Metastasierung eine lebensbedrohliche Erkrankung dar. Die Einleitung einer raschen und intensiven Therapie ist daher in solchen Fällen sehr wichtig.

  

 

 




Die biochemischen Analysen erfolgen mittels Hochdruck-Flüssigkeitschromatographie
(HPLC) aus einer Harneinzelportion oder sogar aus in Filterpapier gesammeltem Harn (Windelmethode).

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