Klinisches Institut fuer Medizinische und Chemische Labordiagnostik, Medizinische Universitaet Graz
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Bedeutung von Stickstoffmonoxid (NO) bei Insulinresistenz

eine in vitro Studie

Stickstoffmonoxid (NO) ist ein bedeutender Transmitter, welcher eine zentrale Rolle in der Regulation zahlreicher physiologischer Funktionen, wie zum Beispiel der Gefäßentspannung, der Immunmodulation und der neuronalen Reizleitung spielt. Neueste Studien deuten darauf hin, dass NO bei der Entstehung einer Insulinresistenz beteiligt sein könnte. Das Insulinresistenz Syndrom wird als neues therapeutisches Ziel diskutiert, da es Patientinnen und Patienten für Typ 2 Diabetes, Hypertension, bestimmte Formen maligner Erkrankungen, Fettleber und kardiovaskuläre Erkrankungen prädisponiert. Es konnte gezeigt werden, dass eine pharmakologische Inhibierung der NO-Synthasen, also jener Enzyme, welche NO aus Arginin synthetisieren zu einer Inhibierung der Insulin induzierten zellulären Glukoseaufnahme führt. Weiters wurde festgestellt, dass bei einer Insulinresistenz die Aktivität der NO-Synthasen vermindert ist. Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass es einen Zusammenhang zwischen der Bioverfügbarkeit von NO und Insulinresistenz gibt. Unsere Arbeitshypothese geht nun davon aus, dass NO eine Schlüsselrolle im Entstehungsmechanismus der Insulinresistenz spielt. NO könnte dabei als Signalmolekül zwischen den verschiedenen Signaltransduktionskaskaden agieren. Das Ziel dieser Studie ist die Aufklärung der Bedeutung von NO bei einer Insulinresistenz und der zugrundeliegenden molekularen Mechanismen. Zur Untersuchung dieser Mechanismen werden Insulin sensitive Zellkulturmodelle, wie Skelettmuskelzellen und Adipozyten verwendet. Bestätigt sich unsere Hypothese, könnten darauf basierend neue therapeutische Strategien zur Behandlung des Insulinresistenz Syndroms entwickelt werden.

Aktuelle Publikationen:
  • Asymmetric dimethylarginine (ADMA) is tightly correlated with growth in juveniles without an association to obesity related disorders. Hans-Jürgen Gruber, Claudia Mayer, Andreas Meinitzer, Gunter Almer, Renate Horejsi, Reinhard Möller, Martie Truschnig-Wilders, Harald Mangge. Exp Clin Endocrinol Diabetes. 2008 Apr 1. [Epub ahead of print]
  • Obesity Reduces the Bioavailability of Nitric Oxide in Juveniles. Hans-Jürgen Gruber, Claudia Mayer, Harald Mangge, Günter Fauler, Nadja Grandits, Martie Wilders-Truschnig. Int J Obes (Lond). 2008 May;32(5):826-31
  • IgG antibodies against food antigens are correlated with inflammation and intima media thickness in obese juveniles. Martie Wilders-Truschnig, Harald Mangge, Camille Lieners, Hans-Jürgen Gruber, Claudia Mayer, Winfried März. Exp Clin Endocrinol Diabetes. 2008 Apr;116(4):241-5
  • Rosuvastatin Reduces Interleukin 6 Induced Expression of C-reactive protein in Human Hepatocytes in a STAT3 and C/EBP Dependent Fashion. Claudia Mayer; Hans-Jürgen Gruber; Eva-Maria Landl; Sabine Pailer; Hubert Scharnagl; Martie Truschnig-Wilders; Winfried März. Int. J. Clin. Pharmacol. Ther. 2007 Jun;45(6):319-27.
  • High availability of intravascular tissue factor in neonates. Cvirn G, Gruber HJ, Koestenberger M, Kutschera J, Wagner T, Ferstl U, Sedlmayr P, Juergens G, Gallistl S. J Pediatr Hematol Oncol. 2007 May;29(5):279-83.
  • hCMV induced IL-6 release in trophoblast and trophoblast like cells. Halwachs-Baumann G., Weihrauch G.,Gruber HJ., Desoye G., Sinzger C. J Clin Virol. 2006 Oct;37(2):91-7.
Mitglieder Nitric Oxide Stress Study Group:

Univ.-Prof.Dr. Martie Truschnig-Wilders (Head)
Dr. Hans-Jürgen Gruber
Dr. Claudia Mayer
Sabine Pailer
Martina Waltenstorfer

Kontakt

Dr. Hans-Jürgen Gruber
Klinisches Institut für Medizinische und Chemische Labordiagnostik
Medizinische Universität Graz
Auenbruggerplatz 15 - 8036 Graz
tel.: 0043-(0)316-385-80027
fax.: 0043-(0)316-385-3430
email : hans-juergen.gruber@klinikum-graz.at


   
 
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