21.09.2006Aufstockung der Zahnmedizin-StudienplätzeAufstockung der Zahnmedizin-Studienplätze um 50% ermöglicht kürzere Studienzeit In der Humanmedizin sorgt Zusatz- und Alternativprogramm für geringere Wartezeiten Graz, am 21. September 2006: "Die Plätze für den 3. Studienabschnitt in der Zahnmedizin werden im kommenden Wintersemester um 50% erhöht, um den Studierenden eine schnellere Ausbildung zu ermöglichen", erklärt, Wissenschaftsministerin Elisabeth Gehrer. Mit dieser Maßnahme wird die Warteliste für Studierende der Zahnmedizin rascher abgebaut, da somit 18 (statt bisher 12) Studienplätze pro Semester zur Verfügung stehen. Die zusätzlichen Mittel für Infrastruktur, die Sachmittel und das Personal werden im Rahmen der Leistungsvereinbarungen verhandelt werden. Die Aufstockung wird wegen des hohen praktischen Ausbildungsanteils in der Zahnmedizin von Experten als "sehr aufwändig" bezeichnet.Durch weitere organisatorische Maßnahmen werden alle 50 Studierenden (statt wie bisher vorgesehen 8), die den 1. Studienabschnitt abgeschlossen haben, ohne Zeitverzug in den 2. Studienabschnitt zugelassen. "Mit diesem Maßnahmenpaket und den zusätzlichen Mitteln können wir den Studierenden eine gewohnt qualitativ hochwertige Ausbildung in einem vernünftigen, überschaubaren Zeitrahmen bieten", kommentiert Rektor Univ.-Prof. DDr. Gerhard Franz Walter. Bestimmtes Studienplatz-Kontingent durch intensive praxisbezogene AusbildungDas Studium der Zahnmedizin ist sehr infrastruktur- und personalintensiv, da mit der abgeschlossenen Ausbildung eine Berufsberechtigung verbunden ist. Die Studierenden erlernen schrittweise die Fertigkeiten der Zahnmedizin: Anfangs stehen praktische Arbeiten an Zahnmodellen und sogenannten Phantomköpfen im Vordergrund. Nach einer intensiven Übungs- und Ausbildungsphase werden unsere Studierenden an der Univ.-Klinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde unter fachkundiger Aufsicht voll in die PatientInnenbetreuung eingebunden.Humanmedizin: Zusatz- und Alternativprogramm sorgt für nur geringfügige WartezeitenFür StudentInnen der Humanmedizin entstehen aufgrund eines umfangreichen Zusatz- und Alternativprogramms nur geringfügige Wartezeiten (zB Wahlpflichtfächer). Außerdem wird durch das Aufnahmeverfahren seit dem WS 2005/06 der Rückstau voraussichtlich im nächsten Jahr weitestgehend abgebaut sein.
Das Studium der Zahnmedizin ist aufgrund des hohen Praxisanteils sehr infrastruktur- und personalintensiv, da mit der abgeschlossenen Ausbildung eine Berufsberechtigung verbunden ist.
Photonachweis: Bernd Bergmann für Med Uni Graz |