Die Univ.-Klinik für Unfallchirurgie hat als Zentralkrankenhaus für über 1 Million Einwohner die Aufgabe der Versorgung von insbesondere Schwer- und Mehrfachverletzten, die sich einerseits direkt aus der Grazer Umgebung, andererseits aus von anderen Krankenanstalten zugewiesenen Patienten, vor allem aus dem Ost- und Weststeirischen Raum, wie auch aus dem südlichen Burgenland und östlichen Kärnten zusammensetzen.
Im Vordergrund steht die Behandlung (operativ wie auch konservativ) von Weichteil- und Knochenverletzungen. Eine besonders große Herausforderung ist die Koordination der Diagnostik und Therapie von Mehrfachverletzten (Gelenksrekonstruktionen, Wirbel- und Beckenverletzungen) einerseits, und von Sportverletzungen andererseits.
Eine weitere Aufgabe der Klinik für Unfallchirurgie besteht im Ausbildungsauftrag als Universitätsklinik zum Durchführen von Vorlesungen, Praktika, vertieften Ausbildungen, Kursen oder Dissertationsbetreuungen.
Regelmäßig abgehaltene Kurse (pro Jahr ca. 40) zur postpromotionellen Aus- bzw. Weiterbildung werden von unfallchirurgisch interessierten Ärzten nicht nur aus dem europäischen Raum besucht (postpromotionelle Fortbildung).
Auch in der Ausbildung zum Physiotherapeuten/in oder zur Diplomgesundheits- und Krankenschwester/pfleger werden an den jeweiligen Schulen bzw. Akademien regelmäßig Vorlesungen abgehalten.
Die Forschungstätigkeit wird vor allem in den Arbeitsgruppen zusammengefasst und durch Vorträge, Originalarbeiten, Poster, Buchbeiträgen, medizinischen Videofilmen etc. dokumentiert.
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